Reines Bienenwachs                   Bienenwachs-Shop

Bienenwachs ist bereits seit der Antike ein wertvolles Naturprodukt und wird heute zur Herstellung von Creme, Salben, Seifen, Kerzen, in der Lebensmittelindustrie und als Betriebsstoff in der Imkerei eingesetzt.

  • Witterungsgeschützte Höhlungen sind die natürliche Behausung für Bienenvölker. In diesen Höhlungen legen die Bienen aus körpereigenem Wachs produzierte lotrecht hänge Waben an.
  • Ein Hohlraum von ca. 40 Litern wird von einem Volk mit einer Wabenoberfläche von gut 2 m² ausgestattet. Wenn man die Flächen der Zellwände der einzelnen Zellen zusammenrechnet, dann vergrößert sich diese Oberfläche um mehr als das Zehnfache. Hierzu erzeugen die Bienen zwischen 500 und 1000 g Bienenwachs und bauen damit rund 80.000 bis 100.000 Zellen.
  • Als Umrechnungswert für den Energiebedarf des Volks für die Wachserzeugung werden 6,0 bis 7,5 kg Honig für 1,0 Kg Bienenwachs angenommen. 
  • Bienenwachs ist kein homogener Stoff. Es ist sehr unterschiedlich, im Geruch, in der Haptik und in der Farbe. Daher ist am Äußeren nicht zu bestimmen, ob es sich um reines Bienenwachs handelt. Viele einfachen Überprüfungsmöglichkeiten sind nur sehr begrenzt einsetzbar. Um Rückstände oder Verfälschungen zu erkennen, ist eine Analyse  unumgänglich. Derzeit besteht ausschließlich die Möglichkeit einer
    Untersuchung mittels Gaschromatographie.
  • Insgesamt sind über 300 verschiedene Bestandteile im Bienenwachs nachgewiesen, eine synthetische Nachahmung von Bienenwachs ist aufgrund dieser Zusammensetzung nicht möglich.
     
  • Der guten Ordnung wegen folgt hier nun eine genauere Beschreibung der Hauptbestandteile des Bienenwachses:
    Das Bienenwachs besteht zu ca. ¾ aus Myricylpalmitat, einem Ester aus Myricylalkohol und Palmitinsäure. Als weitere Säuren kommen Cerotinsäure und Melissinsäure sowie weitere Alkohole vor. Der Gehalt an Estern bzw. freien Säuren liefert Kennzahlen, die eine Beschreibung von Bienenwachs ermöglichen. So liegt die Esterzahl  (% Anteil veresterter Verbindungen) bei 70 bis 80 und die Säurezahl (% freie Säuren) bei 18 bis 23. Die Schwankungsbreite der Angaben zeigt deutlich die bestehende Unsicherheit bzgl. Methode und Charakterisierung. Der Anteil Kohlenwasserstoffe bei Bienenwachs ist kleiner gleich 14 %. Liegt der Kohlenwasserstoffanteil über 14 % kann eine Wachsverfälschung vermutet werden.
     
  • Frisches von den Bienen ausgeschwitztes Wachs ist weiß, die Farbveränderung von weiß zu gelb wird hauptsächlich Pollen- und Propolisfarbstoffe verursacht.
  • Durch das Bebrüten der Waben werden diese dunkler und die Zellen kleiner. 
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